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Der Mann, der Sherlock Holmes war
(Spielfilm/Hauptfilm)

 

Komödie aus dem Jahre 1937
Deutsche Erstaufführung: 15.07.1937
Länge: 3072m 112min
Land: Deutschland
Produzent: Alfred Greven
Regie: Karl Hartl
Drehbuch: Karl Hartl, Robert A. Stemmle
Kamera: Fritz Arno Wagner
Musik: Hans Sommer
Ton: Hermann Fritzsching
Bauten: Otto Hunte, Willy Schiller

Darsteller:
Hans Albers als Sherlock Holmes alias Morris Flint
Boris Arlekin als Ein Hotelkellner
Günther Ballier als Kriminalbeamter der Holmes und Watson aufs revier führt
Ernst Behmer als 1. Bahnschaffner
Katharina Berger als Das Blumenmädchen im Hotel
Charly Berger als Ein beisitzender Richter
Hans Bergmann als Der Taxator
Paul Bildt als Kriminalschriftsteller Conan Doyle
Horst Birr als 2. Bahnschaffner
Marie-Luise Claudius als Mary Berry
Gerhard Dammann als 3. Bahnschaffner
Fritz Draeger als Gerichtsreporter
Kurt Alexander Duma als Mitglied der Gangsterbande
Erich Dunskus als Der Chef der Kriminalpolizei
Max Harry Ernst als Gerichtsreporter
Angelo Ferrari als Hoteldetektiv
Herbert Gaidzik als Mitglied der Gangsterbande
Lothar Geist als Erwin Wutzke, ein junger Briefmarkensammler aus Berlin
Fred Goebel als Der Empfangschef im Hotel
Aribert Grimmer als Kriminalbeamter, der Holmes und Watson aufs Revier bringt
Harry Hardt als Der Gangster Billy, Freds Kumpan
Clemens Hasse als Der Ganove Peter, der im Schloss einbricht
Hans Junkermann als Exzellenz Vangon
Edwin Jürgensen als Staatsanwalt
Karl Jüstel als Polizeioffizier
Albert Karchow als Zuschauer bei der Gerichtsverhandlung
Hansi Knoteck als Jane Berry
Kurt Kramer als Polizeioffizier
Otto Krieg als Ein Fotoreporter vor dem Hotel
Ernst Legal als Diener Jean
Erich Nadler als Polizeioffizier
Friedrich Ohse als Ein Polizeileutnant
Arthur Orlop als Mitglied der Gangsterbande
Helmuth Passarge als Mitglied der Gangsterbande
Theodor Popp als Mitglied der Gangsterbande
Heinz Rühmann als Dr. Watson alias Macky
Franz W. Schröder-Schrom als Der Polizeidirektor
Willi Schur als Ein Bahnbeamter bei der Gerichtsverhandlung
Siegfried Schürenberg als Monsieur Lapin, der Gangsterboss
Alfred Schwarz als Mitglied der Gangsterbande
Paul Schwed als Der lange Poll, Peters Kumpan
Walter Steinweg als Ein Zivilbeamter im Polizeipräsidium
Fred Tasso als Mitglied der Gangsterbande
Theodor Thony als Kriminalbeamter der Holmes und Watson aufs Revier führt
Georg Harry Tschersich als Mitglied der Gangsterbande
Fredy Walden als Zuschauer bei der Gerichtsverhandlung
Ernst Waldow als Diener Jean bei Professor Berry
Ernst Waldow als Der Hoteldetektiv
Erich Walter als Der Hoteldirektor
Hans Weidner als Mitglied der Gangsterbande
Friedrich Weigelt als Mitglied der Gangsterbande
Hilde Weissner als Madame Ganymar
Heinz Wemper
Walter Werner als Dr. Balderin, Professor Berrys Testamentsvollstrecker
Eduard von Winterstein als Gerichtsvorsitzender

Kurzinhalt:
Morris Flinn und sein Freund Macky sind zwei unbekannte Detektive. Um endlich mehr Aufträge zu erhalten, haben sie den Einfall, sich wie der Meisterdetektiv Sherlock Homes und sein Assistent Dr. Watson zu kleiden und zu benehmen. Auf offener Strecke stoppen die beiden den Nordexpreß, um zusteigen zu können. Zwei Ganoven, die Sherlock Holmes und Dr. Watson erkennen, fliehen kurze Zeit später. Die beiden Detektive werden vom Zugpersonal hofiert und beziehen das freigewordene Abteil, das an das Abteil zweier reizender junger Damen angrenzt: Mary und Jane Berry. Die Schwesten werden einem gründlichen Verhör unterzogen. Doch der Verdacht, daß sie Komplizinnen sind, bestätigt sich nicht. Morris und Macky steigen im feinen Hotel "Palace" ab, wo sich schnell herumspricht, daß Sherlock Holmes und Dr. Watson Quartier bezogen haben. Als sie das Gepäck der beiden Ganoven durchsuchen, finden sie in einem Geheimfach einen hohen Geldbetrag. Sie kombinieren, daß das Geld nur aus einem Betrug stammen kann, und verstecken es. Morris und Macky, die immer wieder dementieren, Sherlock Homes und Dr. Watson zu sein, werden von der Polizei beauftragt, den Diebstahl von vier wertvollen Mauritiusmarken aufzuklären. Im Hotel rücken Madame Ganymar und Monsieur Lapin, ein Gaunerpärchen, Morris und Macky zu Leibe. Sie lassen durchblicken, die beiden zu enttarnen, wenn sie das Geld aus dem Koffer nicht bis zum Abend erhalten. Nun müssen Morris und Macky schnell handeln. Sie suchen das Schloß des kürzlich verstorbenen Professor Berry auf, der ebenfalls in die Affäre verwickelt ist. Hier überwältigen sie zwei Einbrecher, die nach den Briefmarken suchten. Als sie das Arbeitszimmer des Professors durchsuchen, finden sie die Tür zu einem Geheimgang, der zu einem Raum führt, in dem der Professor Geldscheine, Jetons und Briefmarken gefälscht hat. Die Freude über ihren Erfolg wird erheblich gedämpft, als Morris und Macky klar wird, daß Mary und Jane, die Nichten des Verstorbenen, nun nichts mehr erben können. Schweren Herzens machen sie den beiden Frauen die traurige Mitteilung und beschließen in Zukunft mit ihnen zusammenzubleiben. Ein Brief, den Macky in Professor Berrys Arbeitszimmer gefunden hat, deutet darauf hin, daß die Fälschungen durch das Leihhaus Lombard in Umlauf gebracht wurden. Als sich Morris und Macky hier umsehen, stellt sich heraus, daß Monsieur Lapin und Madame Ganymar die führenden Köpfe der Schieberbande sind. Die Detektive werden überwältigt und in den Keller gesperrt. Doch Mary alamiert die Polizei, die gerade im richtigen Moment erscheint. Morris und Macky werden vor Gericht gestellt, wo sie jedoch alle Anwesenden von ihrer Unschuld überzeugen. Sie beweisen, daß sie das Geld an die Banken zurückgeschickt haben. Die Briefmarken finden sich während der Gerichtsverhandlung in der Taschenuhr des Monsieur Lapin, die Morris dem Verbrecher abgenommen hatte. Einem Mann müssen sie ein Versprechen geben: Sir Arthur Conan Doyle, der Schriftsteller, der Sherlock Holmes und Dr. Watson zum Leben erweckt hat, sichert sich das Recht, ein Buch über die Geschichte zu schreiben. Jetzt bleibt nur noch eins: Morris schließt Mary in die Arme, und Macky findet zu Jane.

Produktion: Universum-Film AG Berlin (Ufa)
Verleih: Nordwestdeutscher-Unitas GmbH
FSK-Freigabe: freigegeben ab 12(zwölf)Jahren

    Musik:
  1. Jawohl meine Herren, so haben wir es gern
    Hans Albers, Heinz Rühmann

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