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Historienfilm aus dem Jahre
1942
Deutsche Erstaufführung: 19.11.1942
Länge: 3078m 112min Land: Deutschland Regie: Herbert Maisch Drehbuch: Helmut Brandis, Herbert Maisch Kamera: Ewald Daub Musik: Wolfgang Zeller Ton: Erich Schmidt Bauten: Hermann Asmus, Robert Herlth, Kurt Herlth
Darsteller: Valy Arnheim als Der Zeremonienmeister Paul Dahlke als Erzgießer Jacobi Peter Elsholtz als Der Agitator Ernst Fritz Fürbringer als Baron Eosander, Hofarchitekt Heinrich George als Andreas Schlüter, Bildhauer und Baumeister Otto Graf als Graf Flemming Herwart Grosse als Sekretär bei Wartenberg Max Gülstorff als Geheimrat Kraut Carl Günther als Der Rittmeister Trude Haefelin als Fräulein von Pöllnitz Karl Hannemann als Dietze Emil Hess als Eberhard von Dankelmann Helmut Heyne als Der Zeichner Herbert Hübner als Reichsgraf Johann von Wartenberg Karl John als Martin Böhme Christian Kayßler als von Anhalt-Dessau Mila Kopp als Elisabeth, Schlüters Frau Ernst Legal als Professor Sturm Theodor Loos als Kurfürst Friedrich III. Hans Meyer-Hanno als Der Bauführer Klaus Pohl als Ein Kommissionsmitglied Ernst Rotmund als Grünberg Franz Schafheitlin als von Harms Marianne Simson als Leonore, Schlüters Tochter Robert Taube als von Leibniz Olga Tschechowa als Gräfin Vera Orlewska Hans Waschatko als Der Obermarschall Paul Westermeier als Gießmeister Wenzel Dorothea Wieck als Kurfürstin Eduard von Winterstein als Naumann
Kurzinhalt: Kurfürst Friedrich III. hegt den Wunsch, seine Residenz durch monumentale Bauten und Denkmäler zu verschönern. Die repräsentativen Entwürfe sollen auch nach außen sichtbar Friedrichs Willen zu Größe und Macht zum Ausdruck bringen. Nach einigen Intrigen am Hofe wird schließlich der Architekt Andreas Schlüter mit dem Entwurf eines Reiterstandbildes des Kurfürsten beauftragt. Daneben widmet Schlüter sich auch der Vergrößerung und Verschönerung des gesamten Schlosses. Durch seine Besessenheit und sein genialisches Auftreten macht Schlüter sich viele Feinde und schließlich fällt er auch bei Friedrich in Ungnade. Er verläßt Berlin, läßt auch seine Frau Elisabeth zurück, um mit seinem früheren Modell, der Gräfin Vera Orlewska, seine Ideen zu verwirklichen. Vera scheint die einzige zu sein, die ihn versteht. Doch der Kurfürst bittet ihn, nach Berlin zurückzukehren. Nun hat Schlüter die Chance, nicht nur das Schloß, sondern ganz Berlin nach seinen Ideen zu verändern. Schließlich nimmt er sogar ein Projekt an, daß er zunächst für wahnsinnig hielt: den höchsten Turm der Welt zu bauen. Obwohl der Baugrund sumpfig und äußerst instabil ist, arbeitet er wie besessen an dem Projekt, läßt sich nicht einmal von den Vorboten einer drohenden Katastrophe zur Vernunft bringen. Es kommt, wie es kommen muß: während des Richtfestes stürzt der Turm ein - Schlüter kommt vor Gericht, all seine Freunde wenden sich von ihm ab. Nur Elisabeth, die er einst verließ, steht noch immer zu ihm.
Frei nach dem Roman "Der Münzturm" von: Alfons von Czibulka
Produktion: Terra Filmkunst GmbH, Berlin Verleih: Transit-Film GmbH FSK-Freigabe: freigegeben ab 12(zwölf)Jahren
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