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Komödie aus dem Jahre
1918
Deutsche Erstaufführung: 01.10.1918
Länge: Land: Deutschland Regie: Ernst Lubitsch Drehbuch: Hanns Kräly, Ernst Lubitsch Kamera: Theodor Sparkuhl Bauten: Kurt Richter
Darsteller: Curt Goetz als Dr. Kersten Victor Janson Margarete Kupfer als Gourvernante Ossi Oswalda als Ossi, die Nichte Ferry Sikla als Der Onkel
Kurzinhalt: Ossi wächst bei ihrem wohlhabenden, meist auf Geschäftsreise befindlichen Onkel auf, betreut von einer Gouvernante, die sich völlig erfolglos bemüht dem jungen Fräulein seine Leidenschaft für Zigaretten, scharfe Getränke und Pokern auszutreiben. Ein neuer Hauslehrer wird engagiert. Dr. Kersten, der Ossi schwört, er werde sie bald "soooo klein" haben. Ossi ist aber entschlossen, sich endlich die Privilegien zu sichern, die ihrer Meinung nach die Männerwelt genießt. Sie läßt sich eine elegante Herren-Garderobe anfertigen und entwischt abends in einen Tanzpalast. Dort entdeckt sie Dr. Kersten mit einem Mädchen. Das Mädchen läßt Dr. Kersten stehen. Kumpelhaften Trost spendet Ossi, deren Identität er nicht durchschaut. Mit Schnaps und Zigarren trösten die beiden sich über die Launen der Weiber hinweg. Teils wegen des Rauchs und des Alkohols, teils wegen ihrer erwachenden Zuneigung zu ihrem Lehrer fühlt Ossi bald, daß sie doch lieber kein Mann sein möchte. Im Morgengrauen nehmen die beiden eine Droschke nach Hause. In ihrer trunkenen Fröhlichkeit küssen sie sich. Der Fahrer verwechselt die Adressen, so daß Ossi am nächsten Vormittag in einem ihr fremden Bett aufwacht. Immer noch in ihren Männerkleidern geht sie nach Hause, wo Dr. Kersten in ihrem Bett geschlafen hat. Er durchschaut Ossis Spiel immer noch nicht. Ossi erklärt ihm, sie wolle nur nach seiner/ihrer Cousine Ossi schauen. Dr. Kersten fleht den Saufkumpan der letzten Nacht an, seinem Zögling bloß nichts zu erzählen. Ossi läßt ihre langen Haare sehen und kündigt ihm an, sie werde ihn bald "sooo klein" haben. Die beiden fallen sich glücklich in die Arme."
Produktion: Projektions - AG "Union" (PAGU), Berlin
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