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Literaturverfilmung aus dem Jahre
1925-1926
Deutsche Erstaufführung: 14.10.1926
Länge: 2484 m Land: Deutschland Regie: Friedrich Wilhelm Murnau Drehbuch: Hans Kyser Kamera: Carl Hoffmann Musik: Werner Richard Heymann Bauten: Robert Herlth, Walter Röhrig
Darsteller: Eric Barclay als Herzog von Parma Hans Brausewetter als Ein Bauernbursche Wilhelm (William) Dieterle als Valentin Gösta Ekman als Faust Werner Fuetterer als Erzengel Yvette Guilbert als Marthe Schwerdtlein Camilla Horn als Gretchen Emil Jannings als Mephisto Lothar Müthel als Mönch Hanna Ralph als Herzogin von Parma (Paul) Hans Rameau Frida Richard als Gretchens Mutter Hertha von Walther Emmy Wyda
Kurzinhalt: Basierend auf Motiven des Goethe-Klassikers erzählt „Faust“ die Geschichte des gleichnamigen Gelehrten, der von Mephisto in Versuchung geführt wird. Mephisto hatte nämlich in einem Streit mit dem Erzengel Gabriel behauptet, er könne jeden Menschen vom Weg Gottes abbringen. Um den alten Faust zu verführen, läßt Mephisto das Land von der Pest heimsuchen; da die sterbenden Menschen den Gelehrten um Hilfe anflehen und dieser trotz seiner Gebete keine Hilfe von Gott erhält, sucht er Rat beim Teufel.
Um ihn für sich zu gewinnen, verspricht Mephisto Faust die ewige Jugend und alle Schätze dieser Welt. Faust läßt sich auf den Pakt ein und verschreibt damit seine Seele dem Teufel. Fortan muß Mephisto ihm alle Wünsche erfüllen.
Als Mephisto und Faust eines Tages in dessen Heimatstadt zurückkehren, verliebt Faust sich in das unschuldig-reine Gretchen. Des Nachts steigt er in Gretchens Zimmer ein, um sie zu verführen, während Mephisto deren gerade aus dem Krieg heimgekehrten Bruder Valentin herausfordert und tötet. Zu allem Unglück entdeckt Gretchens Mutter Faust im Zimmer ihrer Tochter, worüber sie aus Gram stirbt.
Gretchen wird von ihrer Umwelt verstoßen. Als sie einsam und verlassen im Winter ein Kind zur Welt bringt und dieses in der Kälte stirbt, wird sie zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Faust erfährt von ihrem drohenden Schicksal, verflucht die ewige Jugend und macht sich auf den Weg, Gretchen um Verzeihung zu bitten. Er steigt zu ihr auf den lodernden Scheiterhaufen, und im Augenblick des Todes erkennt Gretchen in dem alten Mann ihren Geliebten, vereint gehen sie in den Tod. Mephisto glaubt sein Ziel erreicht zu haben. Doch Gabriel verwehrt dem Teufel diesen Triumph: Die reine, echte Liebe zwischen Faust und Gretchen hat Mephistos böses Vorhaben zunichte gemacht.
Faust: Goethe, Johann Wolfgang von
Produktion: Universum-Film AG Berlin (Ufa) Verleih: Transit-Film GmbH FSK-Freigabe: freigegeben ab 6(sechs)Jahren
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