|
Literaturverfilmung aus dem Jahre
1935
Deutsche Erstaufführung: 18.07.1935
Länge: 2870m 105min Land: Deutschland Regie: Reinhold Schünzel Drehbuch: Reinhold Schünzel Kamera: Werner Bohne, Fritz Arno Wagner Musik: Franz Doelle Ton: Fritz Thiery Bauten: Robert Herlth, Walter Röhrig
Darsteller: Anni Ann als Dritte Freundin Alkmenes Vilma Bekendorf als Die zweite Freundin Alkmenes Fita Benkhoff als Andria, Alkmenes Dienerin Gerhard Bienert Hilde Boenisch als Vierte Freundin Alkmenes Anita Düwell Willy Fritsch als Amphitryon, Hauptmann der Thebener Armee, und Jupiter Käthe Gold als Alkmene, Amphitryons Frau Ellen Ruth Güttingen als Thebener Ehefrau Hilde Hildebrand als Erste Freundin Alkmenes Käte Jöken-König Albert Karchow als Alter Grieche Paul Kemp als Sosias, Amphitryons Diener, und Merkur der Götterbote Annemarie Korff als Thebener Ehefrau Liesl Otto als Thebener Ehefrau Adele Sandrock als Juno, Jupiters Frau Annemarie Schwind als Thebener Ehefrau Hilde Seipp Aribert Wäscher als Thebener Kriegsminister Herbert Weißbach Ewald Wenck als Dr. Aesculap, Arzt
Kurzinhalt: Eines Tages erreicht Jupiter, den Vater der Götter auf dem Olymp, das Flehen einer Frau. Alkmene, die Gattin des Hauptmanns Amphitryon, bittet ihn inständig, den Sieg im Krieg zwischen Böotien und Theben den Thebanern zu schenken. Jupiter schaut durch sein Wunderglas. Er sieht Alkmene und ist von ihrer Schönheit entzückt. Er erkundigt sich bei Merkur, dem Götterboten, wer als Sieger hervorgehen wird. "Böotien" ist die Antwort. Jupiter beschließt, den Krieg mit einem Sieg der Thebaner zu beenden. Allerdings möchte er, bevor die Sieger heimkehren, Alkmene einen Besuch abstatten, um sie zu verführen. Er täuscht bei seiner mißtrauischen Gattin Juno eine Reise zur Kurierung seines Ischias vor. Sie besteht jedoch darauf, dass Jupiter von Merkur begleitet wird.Jupiter kann Alkmene nicht erobern; sie ist ihrem Amphitryon treu. Merkur dagegen hat ungewollt Erfolg bei Andria, der Dienerin Alkmenes, deren Mann Sosias gern dem Wein zuspricht und der Amphitryons Diener ist. Da die Männer erst am nächsten Tag aus dem Feld zurückkehren, greift Jupiter zu einer List. Er und Merkur verwandeln sich in Amphitryon und Sosias. Als Jupiter in Amphitryons Gestalt bei Alkmene eintrifft, ist sie überglücklich und begrüßt ihn liebevoll. Jupiter glaubt sich am Ziel seiner Träume. Er hat zuviel Wein getrunken und schläft im Baderaum selig ein. Merkur hat sich inzwischen in Sosias Gestalt gegen die herrschsüchtige Andria durchgesetzt, und sie hat sich - erstaunt über die Wandlung ihres Gatten- gefügt. Als am nächsten Morgen der echte Amphitryon heimkehrt, machen sich Jupiter und Merkur aus dem Staub. Da Alkmene ihn nicht stürmisch begrüßt, vermutet Amphitryon, sie sei ihm untreu geworden. Schon sucht er einen Advokaten auf, dessen Gestalt Jupiter inzwischen angenommen hat. Jupiters Gattin Juno macht der Verwirrung ein Ende. Sie teilt Alkmene mit, daß Jupiter in Amphitryons Gestalt geschlüpft ist und was seine Absichten sind. Da tritt der echte Amphitryon ein, den Alkmene jetzt natürlich für Jupiter hält. Sie beschwört ihre tiefe Liebe zu ihrem Gatten. Amphitryon nimmt sie versöhnt in die Arme, und die Götter kehren auf den Olymp zurück.
Nach der Komödie "Amphitruo" v. Titus M. Plautus: und dem gleichnamigen Bühnenstück v. Moliere
Produktion: Universum-Film AG Berlin (Ufa) FSK-Freigabe: freigegeben ab 16(sechszehn)Jahren Musik:- Arme Alkmene, sie hat Migräne
- Hoch aus den Wolken kommt das Glück
- Ich muß mal wieder was erleben
- Tausendmal war ich im Traum bei Dir
|