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Literaturverfilmung aus dem Jahre
1966
Deutsche Erstaufführung: 07.02.1967
Länge: 2416m 88min Land: Bundesrepublik Deutschland Regie: Hansjürgen Pohland Drehbuch: Michael Hinz, Helmut Kircher, Hansjürgen Pohland, Herbert Weisbach Kamera: Petrus Schloemp, Wolf Wirth Musik: Attila Zoller Ton: Gerhard Jensen, Peter Lustig Bauten: Jerzy Szeski
Darsteller: Christof Arnold als Sonntag Ingrid van Bergen als Mahlkes Tante Hans Peter Brandes als Esch Peter Brandt als Älterer Mahlke Lars Brandt als Jüngerer Mahlke Claudia Bremer als Tulla Michael Hinz als Jagdflieger Helmut Kircher als Kapitänleutnant Wolf-Rüdiger Knoche als Kupka Klaus Langeheinecke als Buschmann Wolfgang Neuss als Pilenz Mathias Wagner als Winter Herbert Weisbach als Klohse Wolfgang Zeller als Schilling
Kurzinhalt: Danzig während des Zweiten Weltkrieges. Hier lebt Joachim Mahlke, der eine körperliche Mißbildung hat, einen auffallend großen Adamsapfel. Der gilt als ein Symbol früh entwickelter Männlichkeit und isoliert Joachim von der Gemeinschaft. Doch plötzlich erringt er Bewunderung. Auf einem abgesoffenen polnischen Minensuchboot, auf dem die Gymnasiasten ihre pubertären Spiele treiben, avanciert Mahlke zum besten Schwimmer und Taucher. Die Bewunderung geht sogar soweit, daß die Jungen die modischen Ticks nachahmen, mit denen er seinen lästigen Schönheitsfehler zu verbergen sucht. Als Höhepunkt schließlich hängt Mahlke sich das "Dinglamdei" um den Hals, ein Eisernes Kreuz, das er einem Offizier gestohlen hat. Er fliegt von der Schule und meldet sich freiwillig zu den Panzern. Dort erringt er selbst das begehrte Blech am Bande. Als er sich damit in seiner alten Schule zeigen will, wird er vom Direktor abgewiesen. Mahlke wird nachdenklich, entläßt sich selbst aus der Armee und kehrt auf das alte Minensuchboot zurück. Seitdem gilt er als verschollen.
Nach einer Erzählung von: Günther Grass
Verleih: Gloria-Film Prod.- und Vertriebs GmbH, München FSK-Freigabe: freigegeben ab 16(sechszehn)Jahren
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