|
Literaturverfilmung aus dem Jahre
1961-1962
Deutsche Erstaufführung: 23.05.1962
Länge: 2309m 84min Land: Bundesrepublik Deutschland Produzent: Hansjürgen Pohland Regie: Herbert Vesely Drehbuch: Hans Robert Budewell, Leo Tschatschek, Herbert Vesely Kamera: Wolf Wirth Musik: Attila Zoller
Darsteller: Tilo von Berlepsch als Vater Fendrich Karen Blanguernon als Hedwig Müller Gerry Bretscher als Wolf Wickweber Christian Doermer als Walter Fendrich Eike Siegel als Frau Brotig Vera Tschechowa als Ulla Wickweber
Kurzinhalt: Walter Fendrich steht fest im Leben: er hat eine sichere Anstellung als Waschmaschinen-Mechaniker in einem großen Unternehmen, er fährt ein schönes Auto und lebt in einer hübschen Wohnung. All diese Dinge sind ihm umso wichtiger, da er als Kind ein Leben voller Entbehrungen führte, ein Leben, in dem das tägliche Brot schon Luxus bedeutete. Sein Streben nach materieller Sicherheit bringt ihn auch dazu, sich mit Ulla Wickweber, der Tochter seines Chefs, zu verloben.
Eines Tages lernt er jedoch Hedwig Muller kennen, ein hübsches Mädchen aus seiner Heimatstadt. Sehr schnell verliebt Fendrich sich in sie und wirft damit seine bisherigen Lebenspläne über Bord. War er bisher immer folgsam und angepaßt, so befreit er sich nun aus den Fesseln dieser gesellschaftlichen Konventionen, brüskiert etwa wichtige Geschäftskunden und Mitarbeiter. Er gibt seine Ersparnisse für Blumen und Geschenke aus, wartet stundenlang gedankenverloren auf seine geliebte Hedwig. Schließlich löst er sogar die Verlobung mit Ulla, kündigt seinen Posten als Mechaniker und gibt damit seine bisherige Existenz völlig auf. Doch das ist Walter Fendrich egal - er hat eine neue Freiheit gewonnen und die will er nur noch mit Hedwig teilen.
Nach dem gleichnamigen Roman von: Heinrich Böll
Produktion: Modern Art Film GmbH, Berlin Verleih: Atlas-Filmverleih GmbH, Düsseldorf FSK-Freigabe: freigegeben ab 16(sechszehn)Jahren
|