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Als Konsequenz vieler filmhistorischer Aktivitäten begann Transit Film ab 1998 auch mit eigenen Produktionen. Durchschnittlich werden pro Jahr zwei Filme realisiert, als Coproduktionen, in die Transit Film Film- und Ausschnittrechte meist in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung einbringt.
So wurden Arbeiten möglich, die sonst kaum noch zu finanzieren wären, wie Peter Buchkas Filmessay über den deutschen Stummfilm, Die dämonische Leinwand (1999), Werner Schroeters Portrait Die Königin - Marianne Hoppe (1999) oder Achim Podaks Dokumentation Tanz mit dem Tod - der Ufa-Star Sybille Schmitz (2000).
Zu den aktuellen Projekten zählen Robert Fischers Ernst Lubitsch in Berlin - Von der Schönhauser Allee nach Hollywood (2006) und Artem Demenoks Dem Panzerkreuzer Potemkin auf der Spur (2007), die als Bonus für die DVD-Veröffentlichungen produziert wurden.
Um diese Aufgaben besser bewältigen zu können, verfügt Transit Film inzwischen über ein eigenes Kamerateam, Equipment und Avid-Schnittplatz.
Neben seinen eigenen Produktionen übernimmt Transit Film auch den Weltvertrieb externer Filme, die sie als künstlerisch wertvoll erachtet, wie beispielsweise den Max-Ophüls-Gewinner von 2005: Der Tag als Bobby Ewing starb.
Filme im Weltvertrieb 
Zeppelin! ist ein Gemeinschaftsprojekt von Gordian Maugg Film- und Fernsehproduktions-GmbH und der Transit Film GmbH. Die historische Kriminalgeschichte befasst sich mit der Explosion des Luftschiffs Hindenburg (1937), bei der auch das Besatzungsmitglied Robert Silcher ums Leben kam. Das Drehbuch des Dramas verfasste Regisseur Gordian Maugg gemeinsam mit Alexander Häusser, dem Autor des gleichnamigen Romans (erschienen beim S.Fischer Verlag, Frankfurt/Main). 
Im Mittelpunkt des Kinofilms Am Tag als Bobby Ewing starb (The day Bobby Ewing died) steht eine Landkommune der 1980er Jahre, die gegen den Bau eines Atomkraftwerks kämpft. Als Bobby Ewing aus der Fernsehserie Dallas stirbt und noch am selben Tag das Unglück von Tschernobyl an die Öffentlichkeit gelangt, gerät das "Wohnkollektiv Regenbogen" völlig aus den Fugen. Die norddeutsche Komödie wurde bei diversen internationalen Filmfestivals aufgeführt. Mehr zum Film können Sie unter radiobremen.de nachlesen. 
Leuchtende Liebe – Lachender Tod (Das Familientheater der Wagners) wurde von der 'Neuen Mira Filmproduktion' realisiert und von 'Transit Film', 'Koppfilm' und 'ZDF/Arte' coproduziert. Die Dokumentation schildert das Leben des Wagner-Clans während der Aufführung des "Ring der Nibelungen“ auf den Bayreuther Festspielen. Dabei zieht Regisseur Oliver Becker Parallelen zwischen den Verwicklungen der musikalischen Darstellung und Richard Wagners Privatleben. Um den Film so detailgetreu wie möglich zu gestalten, wurden Kostüme, Requisiten und Bühnenbild nach historischen Vorlagen rekonstruiert. 
Wilhelm Furtwängler - Longing for Germany ist ein Projekt der 'Neuen Mira Filmproduktion', das von 'Transit Film' und 'ZDF/Arte' coproduziert wurde. - "Wenn man ihm zuhört, ist es der Eindruck eines riesigen, pulsierenden Raumes, der am meisten überwältigt“, beschrieb der jüdische Geiger Yehudi Menuhin die Arbeit von Wilhelm Furtwängler. Menuhin war es schließlich auch, der dem ehemaligen Vizepräsidenten der Reichsmusikkammer bei der Entnazifizierung half. Furtwänglers Vergangenheit im Dritten Reich ist dennoch, bis heute, umstritten. Mit ungewöhnlichen Aufnahmen und diversen Interviews veranschaulicht Regisseur Oliver Becker die ambivalente Welt Furtwänglers.
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